Zwischen Musik und Elend

Aus einem Artikel der Rhein-Zeitung vom 14.09.2011

…Neben seiner Tätigkeit in der Chorjugend des Chorverbands Rheinland-Pfalz ist er auch Vorsitzender des internationalen Chorleiterverbands. Der Verein „Pro-Fil – Hilfe für Kinder in Not“ liegt dem alleinerziehenden Vater besonders am Herzen. Bis zu drei Mal jährlich organisiert er als Vorsitzender Benefizkonzerte, dessen Erlös dem Verein zugutekommt. So ist Merzhäuser auch das erste Mal auf die Philippinen gekommen: „Ich wollte wissen, wie die Organisationen arbeiten, die wir unterstützen“, erklärt er, „wir geben das Geld nur dahin, wo wir auch wissen, dass es zu 100 Prozent ankommt.“
In Cebu lernte er eine andere Welt kennen. Das vermeintliche Paradies entpuppte sich als ein Land zwischen Luxus und Armut. Etwa 7000 Menschen leben hier vom Müll, im Müll und auf Müll. „Mit unseren Spenden wollen wir den Leuten aus der Armut helfen und den Kindern eine Zukunft bieten.“ Durch einige Benefiz-Veranstaltungen, Sponsoren und Merzhäusers kostenlose Vorträge mit dem Titel „Die Kinder in Cebu“, hat der Verein schon einiges in Bewegung gesetzt: Es wurde ein Heim für Straßenkinder geschaffen, und durch das Geld können mehr Kinder in die Schule gehen.…

weiter lesen auf der → Rhein-Zeitung-Webseite


Pro-Fil mit Rekordspende

Ein überaus erfreuliches Ergebnis des Geschäftsjahres 2011 konnte der gemeinnützige Verein Pro-FiL - Hilfe für Kinder in Not e.V. jetzt bekannt geben: Kassenführer Wolfgang Kölsch berichtete, dass im abgelaufenen Jahr insgesamt fast 11.000 Euro an Hilfsgeldern (so viel wie noch nie zuvor in einem Geschäftsjahr) durch Sammlungen und Einnahmen bei Benefizkonzerten, sowie Spenden eingenommen werden konnten und an Hilfsprojekte weitergeleitet wurden. Somit stieg das Spendenvolumen des Vereins auf ca. 55.000 Euro.

Müllkinder gehen zur Schule

Der Schwerpunkt der Vereinstätigkeit lag in diesem Zeitraum bei der Hilfe für Kinder, die auf den Mülldeponien der philippinischen Millionenmetropolen Manila und Cebu leben müssen. „Die Kinder, die sich selbst als Aasgeier bezeichnen, suchen im Müll nach Verwertbarem und ernähren sich aus dem Müll, wobei sie auch vor Schlachtabfällen keinen Halt machen. Diese werden oft den Hunden abgejagt und dann am offenen Feuer gebraten. Die Not und der drohende Hungertod zwingen die Kinder dazu“ weiter lesen…